A

Alptraum: auch Angsträume oder REM-Alpträume genannt, Schlafstörungen mit Angstzuständen im Traum. Nach dem Aufwachen zeigt der Körper eindeutige Angstreaktionen wie schnellen und flachen Atem und steigende Herzfrequenz. Dies unterscheidet den Alptraum von anderen "schlechten" Träumen.
Apnoe: Das Wort Apnoe meint eine Unterbrechung der Atmung während der Nacht.
Axon: charakteristischer Fortsatz von Nervenzellen, der elektrische Nervenimpulse vom Zellkörper weg leitet. Das Axon ist eine von Plasmamembran umhüllte Ausstülpung von Zellplasma.
________________________________________________________________  B

Boundary-Forschung: engl. Grenze, Forschungszweig der Traumforschung, der sich mit den "dünnen" und "dicken" Grenzen von Menschen als genetischen Einflussfaktor beschäftigt. Dickhäutige Menschen sind weniger anfällig für Alpträume als Dünnhäutige, die der Psychologe Hartmann so charakterisiert: sensibler, führen intensive konfliktreiche Beziehungen, ungewöhnliche Sinneswahrnehmung, nicht alltägliche Berufe, kreativ. Bekannte Persönlichkeitsaspekte wie Kreativität sind jedoch eher unbedeutend.
________________________________________________________________________  C

Chronobiologie: befasst sich damit, wie die Zeit und das Leben auf der Erde zusammenhängen. Sie erforscht, dass die zeitliche Ordnung der Lebensvorgänge in Rhythmen geschieht und ist somit gleichbedeutend mit Rhythmusforschung.
Circadian: Übersetzt: etwa die Länge eines Tages
________________________________________________________________________  D

Déjà-vu-Erlebnis: Meinung, Gegenwärtiges schon einmal erlebt zu haben
Déjà vecu: schon einmal erlebt
Déjà senti: schon einmal gefühlt
Déjà visité: schon da gewesen
Déjà rêvé: bereits geträumt
Déjà entendu: schon gehört
Depersonalisation: Verlust des Persönlichkeitsgefühls (bei seelisch-geistigen Störungen)
Depersonalisationserlebnis: ein "Neben-sich-Stehen", man fühlt sich nicht sich selbst zugehörig
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 E

Elektroencephalogramm (EEG): Medizinisches Gerät zur Messung der Gehirnströme
Elektromyogramm (EMG): Medizinisches Gerät zur Messung der Muskelspannung im Kinn
Elektrookulogramm (EOG): Medizinisches Gerät zur Messung der Augenbewegungen
Experiment: Wissenschaftlicher Versuch, bei dem veränderliche Merkmale natürlicher Ereignisse unter kontrollierten Bedingungen systematisch beobachtet werden, mit dem Ziel ein Ursache-Wirkungsprinzip präzise zu definieren.
Extrovertiert: nach außen gekehrt
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 F

Freie Assoziation: Assoziation ist die Verknüpfung eines Gedanken oder einer Emotion mit einem Objekt oder einem anderen Gedanken, so dass bei Auftreten des einen Elements das damit assoziierte Element bewusst wird
________________________________________________________________________  G

Gedächtniskonsolidierung: Überführung neuer Erfahrungen und Informationen ins Gedächtnis. Festigung und Einprägung von Gedächtnisinhalten.
________________________________________________________________________  H

Hippocampus: Teil des Großhirns bei Säugetieren u. beim Menschen; Ammonshorn; Region des Vorderhirns
Funktion: Verknüpfung zwischen Aspekten des Gedächtnisinhalts aus verschiedenen Regionen des Gehirns; zentrale Rolle bei der Verarbeitung von Gedächtnisinhalten; konsolidiert relativ neue Gedächtnisinhalte; Verarbeitungszeitraum bis zu 2-4 Wochen
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 I

Introvertiert: nach innen gekehrt
________________________________________________________________________  K

Kortex: erste äußere Zellschicht eines Organs. zweite Hirnrinde.
Funktion: Dauerhafte Speicherung im Langzeitgedächtnis; verschiedene Regionen auf der Hirnrinde sind für verschiedene Sinnes- Erinnerungen (Riechen, Sehen, Hören, Fühlen...)
________________________________________________________________________  L

Latent: etwas ist vorhanden aber verborgen, nicht in Erscheinung treten, versteckt
Limbisches System: es wird auch als »Sitz der Gefühle« bezeichnet. Es ist mitverantwortlich für starke Emotionen und es setzt Reaktionen wie Angst in Gang. Auch innere Organe, die über das vegetative Nervensystem gesteuert werden, beeinflusst das limbische System. Das limbische System ist ein sehr alter Teil des Gehirns, der sich aus dem Riechhirn entwickelt hat.
Luzid: vom röm. "lux" und bedeutet: Licht
________________________________________________________________________  M

Manifest: erkennbar, deutlich, offensichtlich; Gegensatz zu "latent"
Melatonin: Melatonin ist bekannt als Schlafhormon. Es löst Müdigkeit aus und lässt Blutdruck und Körpertemperatur sinken. Es wird in der Zirbeldrüse im Gehirn produziert, die in engem Zusammenspiel mit der Netzhaut steht. Sobald die Netzhaut der Drüse "Dunkelheit" signalisiert, wird Melatonin in den Blutkreislauf ausgeschüttet.
Mikroschlaf: Mikroschlaf oder auch "Sekundenschlaf" nennt man Schlafphasen von nur wenigen Sekunden. Die Person erkennt oft selbst nicht, dass sie geschlafen hat. Besonders gefährlich ist Sekundenschlaf am Steuer, denn nur 3 Sekunden genügen, um einen schweren Unfall zu verursachen.
Motorisches Zentrum: Zentrum im Gehirn, das die Bewegungen koordiniert
________________________________________________________________________  N

Narkolepsie: Narkolepsie ist eine Schlafsrörung, bei der die Betroffenen kaum bis keinen Tiefschlaf erhalten.
Nervenfasern: Bezeichnung für parallel verlaufende Ausläufer von Nervenzellen. Sie bestehen aus Axon und dienen der Erregungsleitung. Sowohl im peripheren Nervensystem als auch im Zentralnervensystem werden die Nervenfasern zu "Kabeln" gebündelt, mehrere Kabel zusammen ergeben einen Nerv
Neural: auf Nerven bezogen
Neurophysiologie: auch Nervenphysiologie, Fachrichtung der Physiologie, die die Funktion des Nervensystems untersucht und beschreibt.
Neuronen: Nerven
Neurotisch: emotional labil.
Bei psychischer Belastung kann die neurotische Person Ihre Ängste und Konflikte nicht bewältigen. Sie neigt zu Ängstlichkeit, Unzufriedenheit und zu übermäßiger Besorgnis. Oder entwickelt psychische Störungen wie Phobien oder Zwänge, die als beeinträchtigend empfunden werden.
________________________________________________________________________  O

Optischer Weg: gemeint ist der Weg über den Sehnerv im Auge
________________________________________________________________________  P

Präluzider Traum: Vorstadium zu luziden Traum. Der Träumer ist sich darüber bewusst dass er träumt, greift jedoch nicht in das Geschehen ein
Präkognitiv: zukünftige Vorgänge vorauswissend
Prognostisch: vorhersagend
Prophetisch: weissagend, vorausschauend
Physiologisch: körperlich
________________________________________________________________________  R

Real-prophetischer Traum: sagt unmissverständlich und mit nahezu vollständiger Genauigkeit ein künftiges Ereignis vorher
Reiz: Ein Ereignis, das die Sinnesorgane erregt. Es kann von außen oder innen auf einen Organismus wirken. Um eine Reaktion auszulösen, muss der Reiz wahrgenommen werden. Wahrgenommen wird er nur, wenn er stark genug ist um die Reizschwelle zu überschreiten.
REM-Schlafphase: Abkürzung für engl. "Rapid-Eye-Movements"; Phase der schnellen Augenbewegungen während des Schlafs, die als Anzeichen der Traumtätigkeit gelten.
________________________________________________________________________  S

Sensorisches Zentrum: Zentrum im Gehirn, das die Sinnesorgane koordiniert
Symbol-prophetischer Traum: der Traum selbst führt zur Erfüllung der Prophezeiung bei (z.B. viele der den Tod ankündigenden Träume) --> wird oft ausgelöst durch das "unbewusste Sehen", das "Nichtrealisierte"
Synchronisation: das Herstellen des Gleichlaufs zwischen zwei Vorgängen/Geräten
________________________________________________________________________  T

Tagtraum: Der Tagtraum ist ein durch innere oder äußere Reize unwillkürlich angeregter, nichtintentional gesteuerter Gedankenstrom, der in bildhaften Vorstellungen und/ oder inneren Monologen eine alternative Realität konstruiert.
________________________________________________________________________  V

Vegetatives Nervensystem: der ursprünglich nach funktionellen Gesichtspunkten abgetrennte Teil des peripheren und zentralen Nervensystems, der als Gegenstück und Partner des animalen- den vegetativen Funktionen dient, d.h. in der Regelung der unbewussten- u. vom Willen weitgehend unabhängigen inneren Lenensvorgänge und deren Anpassung der an die Erfordernisse der Umwelt
Visuelles Gedächtnis: Visuelles Gedächtnis ist die Fähigkeit, sich Gesehenes zu merken
________________________________________________________________________  W

World Napping Organisation (WNO): engl., Welt-Nickerchen-Organisation
________________________________________________________________________  Z

Zeitgeber: Reize der Außenwelt, die helfen unsere Innere Uhr einzustellen, unsere inneren Rhythmen aufeinander abzustimmen, weil sie uns Hinweise auf die Tageszeit geben. (z.B. Licht) 
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